Tausend Bilder – Soirée mit Orgelmusik im Bonner Münster

11. Oktober 2008 | nach oben

(…) Kraftvoller schritt Jan Esra Kuhl im Präludium d-Moll zur Tat, des­sen feurige Läufe er bravourös umsetzte. Kuhl (Jahrgang 1988), der in der Freizeit Filme gerne mit eigener Musik vertont, bewies in seiner rund sechsminütigen „frei­en Improvisation” Sinn für starke Assoziationen: Die Disposition von Bachs Toccata und Fuge d­-Moll wurde hörbar, martialische, harte Klangblöcke erinnerten an Kampfszenen, und zu den elek­tronisch wirkenden flirrenden Tonrepetitionen in hoher Lage war leicht vorstellbar, wie der Raumroboter „Wall E” durchs Bild wuselt.

Kuhls Interpretationen von Re­gers intimem „Ich sehe dich in tausend Bildern, Maria” und dem sphärischen „Le Banquet Celeste” von Olivier Messiaen umrahmten Eugene Gigouts Toccata h-Moll. (…)

Mit einer Improvisation über „Freut euch, wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade” (Got­teslob-Nr. 722,1), in der er unter anderem in heiterer Tanzform der Freude Ausdruck verlieh, ließ Kuhl die Soiree ausklingen.”

(Thomas Kirchhoff, General-Anzeiger Bonn)

Soweit nicht anders gekennzeichnet, alle Inhalte © Jan Esra Kuhl 2008-2009 | Webdesign & Support: Sven Funke, web-rettung.de

Seit dem 10.05.2009 haben 88 Personen diese Seite besucht.

Jan-Esra-Kuhl.de verwendet WordPress. | Klicken, um Einträge (RSS) und Kommentare (RSS) zu abonnieren.