Packend und virtuos: Vier junge Organisten im Münster

13. Oktober 2007 | nach oben

(…) Glasklar spielte Jan Esra Kuhl, neunzehn Jahre jung, Johann Sebastian Bachs Präludium und Fu­ge e-Moll BWV 548, ebenso pac­kend geriet Max Regers konzen­trierte Toccata d-Moll op.59. (…) Das Konzert fand im Rahmen der Festdekade für die Stadtpatrone Cassius und Florentius statt. Das nahm Jan Esra Kuhl zum Anlass, eine eigene Komposition uraufzu­führen: „Mors Thebaei“, eine Trau­ermusik im Andenken an Cassius und Florentius, die – der Legende nach – Soldaten der Thebäischen Legion waren. Aus gewaltigen Klangblöcken errichtet Kuhl ein wuchtiges Mausoleum, in dem es ein paar sanfte Momente von gleichsam respektvoller Demut gibt. In schönstem Dur strahlt der Schlussakkord – Cassius und Flo­rentius halten Wache.”

(Matthias Nofze, General-Anzeiger Bonn)

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