“(…) Glasklar spielte Jan Esra Kuhl, neunzehn Jahre jung, Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge e-Moll BWV 548, ebenso packend geriet Max Regers konzentrierte Toccata d-Moll op.59. (…) Das Konzert fand im Rahmen der Festdekade für die Stadtpatrone Cassius und Florentius statt. Das nahm Jan Esra Kuhl zum Anlass, eine eigene Komposition uraufzuführen: „Mors Thebaei“, eine Trauermusik im Andenken an Cassius und Florentius, die – der Legende nach – Soldaten der Thebäischen Legion waren. Aus gewaltigen Klangblöcken errichtet Kuhl ein wuchtiges Mausoleum, in dem es ein paar sanfte Momente von gleichsam respektvoller Demut gibt. In schönstem Dur strahlt der Schlussakkord – Cassius und Florentius halten Wache.”
(Matthias Nofze, General-Anzeiger Bonn)